Systemische- und Symptomaufstellung

Aufstellung

Diese therapeutische Methode kommt ursprünglich aus der Gestalt-, Körper- und Familientherapie, ist lösungsorientiert, effizient und effektiv. Oft benötigt es für den Prozess nur eine bis drei Sitzungen.

Diese räumliche und gestalterische Darstellung eines Problems oder Symptoms ermöglicht dem Aufsteller, neue Einblicke, Perspektiven und Lösungsvorschläge in seine fixierten Prozesse einzufliessen. Auf eine kreativ-spielerische Art entstehen in kurzer Zeit anstelle von Blockaden ungeahnte Möglichkeiten. Die liebevolle unterstützende Atmosphäre während der räumlichen Gestaltung ist ein wichtiger Bestandteil in diesem Prozess.

Ich arbeite meist mit Einzelpersonen, wobei uns Gegenstände wie Stoffe, Steine, farbige Matte, Selbstgemalte Bilder usw. zur Verfügung stehen. Diese neue Sichtweise einer Thematik stellt einen wichtigen Aspekt in einem Heilungsprozess dar.

Mein persönliches Interesse wurde 1967 durch einen kurzen Aufenthalt im Esalen Institute (Kalifornien) geweckt, wo Fritz Perls sehr lebendig und direkt mit Träumen in Gruppen gestalttherapeutisch gearbeitet hat. In Zürich, in den 80er-Jahren, absolvierte ich ein intensives Training in Traum- und Körperarbeit mit Arny Mindell. Danach führte mein Weg durch Naturprozesse als Geophysiker. Malen als maltherapeutische Arbeit mit Einzelpersonen und Gruppen (Maltherapeutische Ausbildung in “Heyoka”, Thalwil während 3 Jahren), sowie Traumdeutungen nach C.G. Jung als therapeutische Unterstützung weckten mein Interesse. Hinzu kamen Weiterbildungen in der systemischen Strukturaufstellungsarbeit bei Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd in München.

Ich freue mich, Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten.
Roy Freeman

Bildquelle: Roy Freeman