Manuelle Verfahren (MV hfnh)

Manuelle Verfahren sind therapeutische Techniken, die einem oder mehreren theoretischen Hintergründen entsprechen und von Hand ausgeführt werden. Sie gehören wohl mit zu den ältesten Behandlungsverfahren.

Wenn man die verschiedenen Medizinethnien und deren manuelle Verfahren betrachtet, stellt man fest, dass sich die Grifftechniken zum Teil sehr ähnlich sind und aufgrund der unterschiedlichen Theorien für diverse Beschwerden, in anderen Rhythmen, Druckstärken und Abfolgen eingesetzt werden. Nebst den unterschiedlichsten manuellen Techniken werden die konzeptuellen Verständnisse aus fernöstlichen, westlichen und europäischen Anwendungen erlernt und so die Vernetzung zu nachvollziehbaren manuellen Verfahren entwickelt. Diese manuellen Verfahren werden patientengerecht und zielgerichtet in die Praxis umgesetzt. Dabei spielen naturheilkundliche Überlegungen eine wichtige Rolle. Fundierte Kenntnisse der Anatomie und Physiologie sind dabei eine wichtige Voraussetzung. Mit den erlernten Verfahren und Anwendungsformen werden sowohl am Bewegungsapparat, als auch an den inneren Organen gezielt Einfluss genommen. Die Techniken werden als sogenannte „sanfte Techniken“ bezeichnet. Das heisst, es werden keine schnellen, impulsähnliche Grifftechniken ausgeübt.

Manuelle Verfahren werden bei akuten und chronischen Beschwerden symptomatisch oder kausal eingesetzt.